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Zufallsgeschenke des Himmels – Worauf es ankommt

Zufallsgeschenke des Himmels – Worauf es ankommt

Zufallsgeschenke des Himmels – Worauf es ankommt

Obwohl ich das schlimmste wohl schon hinter mir habe, bin ich natürlich sehr oft nachdneklich und traurig wegen des Todes meines Vaters. Was mir sehr hilft, ist mein  wiedergefundener Glaube. Wenn ich in die Trauer abdrifte, lasse ich natürlich die Tränen zu, aber ich lasse es nicht zu, dass ich in eine Gedankenspirale aus Todesgedanken hineingerate, indem ich sofort kurz bete und darum bitte, dass mein Körper jetzt angemessen reagiert. Vorhin, als ich die Küche aufgeräumt habe, kam z.B. „Tears in Heaven“ im Radio und dieses Lied kam ja bei der Beerdigung – natürlich musste ich dann weinen, und das erlaube ich mir auch. Aber dann sammle ich mich und denke einfach „Gott, ich weiß dass sowieso immer dein Wille geschieht“ oder etwas ähnliches, und dann bin ich automatisch ruhiger.

Wahrscheinlich ist das wie mit dem Meditieren, das muss man üben, damit sich neuronale Bahnen im Gehirn bilden. Es muss quasi immer zwischendurch gemacht werden (auch aus Dankbarkeit, wenn man sich über etwas wie Bolle freut, dann darf man ruhig auch mal dem Schöpfer dafür danken! Nicht immer nur bitten und traurig sein!). Dann kann man das in stressigen Situationen abrufen. Früher, als ich noch eine Psychologin hatte, wurde mir immer geraten, bis 10 zu zählen. Ich denke, da hat jeder so sein eigenes Ding und ein Atheist würde dann eher zählen als beten, aber vom psychologischen Prinzip her ist es das Gleiche. Nur halte ich die Wirkung für jemanden, der an eine übergeordnete Kraft glaubt, wesentlich stärker, aber beweisen kann ich das natürlich nicht. Ich behaupte es einfach mal, dass es von meinem Gefühl aus meiner Sicht so sein könnte. Wie auch immer.

Vor ein paar Tagen wurde mir wieder ein kleines Geschenk zuteil. Wer mich kennt, weiß ja, dass ich alle Arten spiritueller Literatur und eben neuerdings ganz besonders christliche Literatur geradezu verschlinge. Also habe ich Gebetet „Gott, ich brauche Input…“ und was bringt mein Mann vom Büchertauschregal in der Münzesheimer Volksbank mit? Das Buch „Vom wahren Sinn des Lebens“ von einer Eva von Tiele-Winckler.

Nie gehört. Ich schlage es also auf, und es genau das, was ich nach meinen „Tears in Heaven“ heute morgen gebraucht habe! Ich habe es noch nicht fertig gelesen, bin direkt nach der ersten Seite (technisch gesehen Seite 7) an den Laptop gesprungen und habe diesen Artikel hier geschrieben. Wenn ich jetzt eine Rezension verspreche und dann keine schreibe, ist das ja doof, daher tue ich das nicht. Mir ging es jetzt echt konkret um folgenden Text. Also, lest selbst:

Worauf es ankommt!

Eva von Tiele-Winckler

Es kommt nicht darauf an, glücklich zu sein, sondern andere glücklich zu machen.

Es kommt nicht darauf an, geliebt zu werden, sondern zu lieben und anderen zum Segen zu sein.

Es kommt nicht darauf an, zu genießen, sondern mitzuteilen.

Es kommt nicht darauf an, sich selbst durchzusetzen, sondern sich selbst zu verleugnen.

Es kommt nicht darauf an, sein Leben zu finden, sondern es zu verlieren.

Es kommt nicht darauf an, seine eigene Befriedigung zu suchen, sondern befriedigt zu sein, wenn indem wir andere befriedigen.

Es kommt nicht darauf an, dass Gott unseren Willen tut, sondern dass wir seinen Willen tun.

Es kommt nicht darauf an, ob wir lange leben, sondern dass unser Leben den rechten Inhalt hat.

Es kommt nicht darauf an, was die Menschen von uns denken und sagen, sondern was wir vor Gott sind.

Es kommt nicht darauf an, was wir tun, sondern wie und warum wir es tun.

Es kommt nicht darauf an, was wir sind, sondern wie wir sind.

Es kommt nicht darauf an, ob wir viel Erkenntnis haben, sondern ob wir das Erkannte in die Tat umsetzen.

Es kommt nicht darauf an, was wir scheinen, sondern was wir sind.

Es kommt nicht darauf an, dass wir dem Leiden entgehen, sondern dass das Leiden seinen Zweck an uns erreicht.

Es kommt nicht darauf an, wann wir sterben, sondern ob wir bereit sind, Gott zu begegnen.

 

Die ISBN lautet 3 501 00174 6. Hier noch das Cover, mit dem Handy fotografiert, sorry:

Und die Rückseite:

 

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